Donnerstag, 15. November 2012

Wieso gibt es das hier?

Da wir nun am Ende unserer zweiwöchigen Blogkarriere sind, wollte ich nun folgendes in die Runde werfen; Wer tut das? 

Ich meine diese Blogs, waren ja schon schön zum lesen und um darüber zu diskutieren. Einige warfen natürlich auch hohe Wellen und wurden auch in der Freizeit besprochen. Dies ist natürlich wunderbar und wahrscheinlich auch etwas vom besten das sich unser Auftraggeber vorstellen konnte (denke ich zumindest). Auch konnte ich über Dinge nachdenken, über die ich spontan keine Meinung hätte und auch nie darüber nachgedacht habe. Dazu lernte ich noch den Schreibimpuls mit Gewalt aufzubringen. So ein Auftrag nur über den Komputer ist dazu noch etwas ganz neues und interessantes.
Im Grunde fand ich also unser Projekt relativ zufriedenstellend und in Ordnung. Doch nicht mit uns bin ich im Clinch, sondern mit ein Paar anderen Nutzer dieser Plattform. Gemeint ist also, wer tut das?

Wieso sollte man einfach so seine Gedanken an einem Ort im Internet aufzeichnen wo sie quasi von Niemandem gelesen werden. Wenn man interessante Gedanken hat und diese gerne aufschreibt und schön formuliert, wieso macht man dann nicht eine Kolumne oder so etwas ähnliches. Zum Beispiel Leserbriefe in Zeitungen, die werden doch von viel mehr Leuten gelesen. Im Internet wird man bloss kommt man bloss zufällig auf die Blogs und daher ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass man viele Leser hat. Und Diejenigen die gar keine grosse Leserzahl haben wollen, könnten sich diese Sachen einfach auf ein Papier schreiben und sie dann zuhause aufbewahren. 

Aus diesen Gründen verstehe ich also diese ganze Platform nicht ganz und wäre dankbar wenn sie mir jemand mal erklären könnte (zum Beispiel im Unterricht).

Vielen Dank fürs Lesen und bis bald

Der Anzug - Ewige Pflicht oder bald Vergangenheit?

Jeden Tag sehe ich Leute im Anzug an mir vorbeilaufen. Am Morgen, Mittag und Nachmittag ja sogar am Abend. Wie jeder weiss sind fast alle dazu gezwungen einen zu tragen, und nur die Wenigsten haben ihn einfach aus reinem Stilbewusstsein an. Aber warum ist ein Anzug am Arbeitsplatz überhaupt ein Muss? Ich meine im Sommer wird wohl niemand freiwillig einen Tag lang einen Anzug anhaben, wenn er luftige Kleidung tragen könnte.

Der erste Grund der mir einfällt ist natürlich der Eindruck. Wenn ein ganzes Büro ungefähr die selbe Kleidung anhat ist das mit einer Uniform zu vergleichen. Ein uniformierter Arbeitsplatz wirkt natürlich auch viel ordentlicher als viele verschiedene Farben und Kleidertypen. Doch der Sinn einer Uniform ist doch eigentlich, dass sich niemand ausgeschlossen fühlen kann und keine Abwertungen aufgrund des Vermögens gemacht werden. Dies würde aber keinen Sinn machen, denn der Preisunterschied bei dieser Kleidung ist sehr variierend. Es geht also, wie gesagt, nur um den Eindruck von Aussenstehenden. Doch wen will man denn beeindrucken? Die Chefs wohl kaum, denn diese werden auch einen Anzug tragen müssen und wären wahrscheinlich von sich aus bereit diesen Dresscode aufzuheben. Doch es sind nicht die Einzelpersonen, es ist der globale Markt. Wenn beispielsweise ein grosser Kreditabnehmer in die UBS und in die Creditsuisse geht, um eine von ihnen auszuwählen wird er natürlich die seriöser wirkende Bank wählen. Die Bank ohne geregelten Dresscode wäre demnach wahrscheinlich benachteiligt. Ein Geschäft kann also diese Anzugspflicht nicht einfach aufheben. Einer der den Anfang macht reicht nicht, es bräuchte viele aufs mal. Doch ist dies zu schaffen?
Ich denke nicht. Es wird einfach niemand den Anfang machen in nächster Zeit, denn das ist ein zu grosses Risiko fürs Geschäft. In Zukunft könnte sich dies vielleicht ändern.

Mittwoch, 7. November 2012

Heilig

„,Heilig‘ ist für mich ein fremdes Wort aus einer Welt, die mich nicht berührt.“
„In jedem Leben sollte es etwas Heiliges geben!“
Was bedeuten diese Zitate?
Um dies herauszufinden, muss ich zuerst einmal das Wort heilig genauer verstehen. Allgeimein bedeuted heilig zur göttlichen Sphäre zugehörend, wobei sakral ein Synononym ist. Ein Heiliger ist also ein Mensch, der zu der göttlichen Welt gehört. Es ist also ein Begriff der Religion. Doch das Wort heilig benutzt man auch noch anderst, nämlich um etwas als wichtig zu bezeichnen. Wenn ich z.B. sage:"Finger weg von meinem Stift! Der ist mir heilig.", dann meine ich, dass mir der Stift besonders wichtig ist.
Da die Wortbedeutung nun einigermassen geklärt ist, können wir uns wieder den Zitaten zuwenden.
Nun, im ersten Zitat ist von einer anderen Welt die Rede. Es wird einem auch gesagt, dass der Erzähler dieser Welt nicht zugehörig ist. Wenn ich nun meine zwei verschiedenen Wortdefinitionen anschaue, sehe ich dass ich die Bedeutung sakral nehmen muss, um das Zitat zu erklären. Der Erzähler will sagen, dass er nicht zur göttlichen Welt dazu gehört, nein er kennt sie gar nicht und will sie auch nicht kennen.. Sie ist eine Welt die er nicht kennt. Er ist also ein Ungläubiger, der von dem Christentum nichts hält. Und was er bereits davon gehört hat, scheint ihn nicht zu berühren.
Um das zweite Zitat zu erklären nehme ich auch meine zweite Worterklärung. Wenn der Erzähler sagt, dass es in jedem Leben etwas Heiliges geben sollte, dann meint er mit heilig, etwas dass einem wichtig ist. Die Aussage ist also, dass jeder etwas sehr Wichtiges in seinem Leben haben sollte das er auch beschützen will.
Meine These ist nun, dass diese zwei Zitate das wort heilig erklären. Sie sind nämlich gegensätzlich, wobei das erste Zitat sakral erklären will und das zweite meiner zweiten Definition entspricht.
Die zwei Zitate und die zwei Definitionen sind also kongruent.
Danke und auf Wiedersehen

Samstag, 3. November 2012

Mein Lieblingsort

Ich habe keinen Lieblingsort.
Es ist tragisch aber ich habe keinen Lieblingsort. Ich kenne zwar mehrere Orte an denen ich mich sehr wohl fühle und wunderschön sind, aber keiner von denen ist der beste. Nun, muss man überhaupt einen genau definierten Lieblingsort haben?

Ich bin z.B. sehr gerne in Italien auf dem Grundstück meiner Familie. Für mich ist es einer der schönsten Orte, wobei es für Andere wahrscheinlich nichts Spezielles ist. Das kommt daher, dass ich viele Kindheitserinnerungen daran habe und mich dort sehr wohl fühle. Doch umgekehrt, gibt es Orte von denen ich keine Geschichten erzählen könnte und genauso schön sind. Diese Orte sind meistens bezaubernde Gegenden, an denen ich nur einmal sein muss, Orte wie der Grand Canyon oder Klippen am Meer in Italien.
Aber wenn ich mich nun an die Gefühle zurückerinnere die ich an solch wunderschönen Orten empfunden habe merke ich, dass ich diese auch sonstwo hatte. Es war nicht an einem bestimmten Ort, eher überall, an jedem Ort. An einem schönen Sonnenuntergang auf meinem Balkon, beim Skifahren, am Morgen vor der Schule, einfach immer. Ich muss nur probieren die Natur zu geniessen, und dann kann ich das überall. Manche Orte machen es einem einfach einfacher, und bei anderen muss man das Schöne länger suchen.
Schlussendlich ist überall mein Lieblingsort, ausser vielleicht in einem Keller, weil es dort die Natur nicht präsent ist.