Hallo zusammen, heute geht es um das Zuhören.
Ich sehe zum Beispiel jeden Tag irgendwelche Plakate oder Werbungen, bei denen die Klimaerwärmung ein Thema ist. Ihr Ziel ist es immer, mir ins Gewissen zu reden. Doch obwohl ich diese Plakate nicht ignoriere, und sie sogar oft lese, habe ich nicht das Geringste gegen die Klimaerwärmung unternommen. Ich weiss nicht an was das Problem ist, aber ich lese sie und vergesse sie auch gleich wieder.
Nicht viel anders ist es mit dem Alkohol. Man hört die ganze Jugend, nein sogar die das ganze Leben, wie ungesund Alkohol ist. Man sollte nicht trinken ist hier die generelle Botschaft. Doch was macht unsere Gesellschaft? Sie trinkt Alkohol in Massen! Alkohol ist allgegenwärtig. Ich selbst, habe einmal bei einem Skilift Plakate gesehen, auf denen stand, dass Alkohol sehr gefährlich ist und man ihn auf der Piste meiden sollte. Doch oben in dem Restaurant wurden an der Kasse kleine Jägermeister als Sonderangebot verkauft.
In all diesen Situationen stell man sich doch die Frage; Hört überhaupt jemand zu? Den Handlungen zufolge ganz klar nicht. Doch das Zuhören ist ja eigentlich ein guter Anfang, da sind sich alle einig, sonst würde nicht soviel Geld für Präventionen ausgegeben werden. Doch was macht man nach dem Zuhören? Meiner Meinung nach, behält man die Grundbotschaft, z.B. Alkohol ist schlecht, im Kopf, vergisst aber die Argumente. Diese sucht man dann nämlich im eigenen Leben, und falls man keine findet, braucht man auch nicht zuzuhören, denn man wird schlussendlich sowieso nichts unternehmen.
Wer nämlich keine schlechten Erfahrungen mit Alkohol hat, wird auch nie die Finger von ihm lassen.
Die Gründe, warum ihr meinen Rat nun befolgen sollt, müsst ihr also selber finden. Viel Spass!
Lieber Blogger
AntwortenLöschenIch finde, dass du einen sehr interessanten Punkt im zusammenhang mit dem Thema "zuhören" ansprichst.
Ich stimme deiner Behauptung zu, dass die meisten erst durch die eigenen Erfahrungen etwas lernen oder handeln und nicht durch das Zuhören alleine. Aber trotzdem ist es nicht nutzlos die Menschen zum zuhören zu bringen. Irgendetwas belibt ja schliesslich hängen und man muss nur hoffen, dass es doch noch zu Handlungen kommt.
Ich freue mich auf deinen nächsten Blog!
Liebe Grüsse
deine Bettina
Dies ist ja mal eine neue Ansicht des Zuhörens. Viele verbinden Das Zuhören immer mit einem Gespräch zu zweit. Das man auch Plakaten zuhören kann, finde ich sehr interessant. Deine Argumente überzeugen und der Abschluss reg einen zum Nachdenken an. Man fragt sich, ob man nun auf dein "Plakat" hören sollte oder nicht. Ich werde dies sicherlicht tun!
AntwortenLöschenGrüsse von padman
Hallo
AntwortenLöschenIch gebe dir recht: Nur mit zuhören ist es meistens nicht getan und oft muss man die Sache erst noch verstehen. Jedoch ist jeder Mensch frei, sich eine eigene Meinung zum Gesagten zu bilden. Wie schon Jean-Paul Sarte zu sagen pflegte, ist der Mensch zur Freiheit verurteilt. Auch in deinem Beispiel Alkohol. Und so muss sich jeder selbst überlegen, ob es nicht besser wäre, auf der Piste nicht zum Jägermeister zu greifen!
Prost!
Danke für eure Feedbacks. Jedoch bei dir, Schoggibloggi, verstehe ich nicht was du sagen willst. Meine Kernaussage ist es ja, das jeder eine eigene Meinung zum Gesagten finden muss.
AntwortenLöschenIch freue mich auf deine Antwort
Das ist ja auch mein Punkt. Schau mal wie mein Kommentar beginnt! ;)
AntwortenLöschenHabe nachgeschaut, aber damit ist das noch nicht vorbei. Wir sehen uns.
AntwortenLöschenTschöis